Renate Köchling-Dietrich

Professionelles Selbstverständnis

Meine Aufgabe sehe ich darin, mein Wissen weiterzugeben und Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung in Einzelbehandlungen, Workshops und Kursen zu unterstützen.
Mir ist wichtig, Menschen in einer wertschätzenden und motivierenden Atmosphäre zu inspirieren, sich selbst wahrzunehmen, Prozesse entstehen zu lassen und eigene gute Lösungen für mehr Wohlbefinden und Gesundheit zu finden, indem sie auf sich selbst vertrauen. Jeder darf seinen eigenen Weg finden und diesen in seinem eigenen Tempo gehen. Dabei nehme ich mit großem Respekt alle Anliegen und Wünsche ernst, damit meine Kunden bewusst Ihr Leben gestalten können mit der Gewissheit, dass sie Spezialisten für sich und ihren Körper sind. Mit der japanischen Medizin und speziell Shiatsu unterstütze ich dabei, dass meine Kunden ihre ganz eigene Balance aufbauen, ihre Gesundheit stärken und dabei die für sich stimmige Angemessenheit – ganz im japanischen Sinn – für ihr Leben finden.
Darüber hinaus möchte ich die großartigen Möglichkeiten der Japanischen Medizin in Deutschland bekannter machen, und dazu beitragen, dass Sprachbarrieren und Kulturunterschiede keine Hinderungsgründe für Austausch und gegenseitige Bereicherung sind.
Damit die japanische Medizin und speziell Shiatsu seinen Platz in unserem Gesundheitsmarkt finden kann, engagiere ich mich auch für die Erforschung und Begründung komplementärer Methoden auf akademischem Niveau. Daher bin ich an der Entwicklung und Gestaltung des Studiengangs für Komplementäre Methoden beteiligt.

Beruflicher Werdegang

Heilpraktikerin und Shiatsulehrerin
Betreuerin der Studierenden im Bachelorstudiengang Komplementäre Methoden, z. Zt. kommissarische Leiterin des Instituts
Geschäftsführerin und Gesellschafterin tanasue GmbH

In meinem Leben habe ich unterschiedliche Stationen durchlaufen: als Bankkauffrau und Ausbilderin, als wissenschaftliche Mitarbeiterin/Kunsthistorikerin an der Universität, jetzt Heilpraktikerin bzw. Shiatsulehrerin in eigener Praxis und Geschäftsführerin von tanasue – dem Haus der japanischen Medizin.

Durch alle Lebensphasen hat mich das Unterrichten begleitet. Ich möchte das Leben mit allen seinen Facetten erfassen und verstehen und meine Erkenntnisse und Sichtweisen weitergeben.

Dazu habe ich im Laufe der Jahre zahlreiche Aus- und Weiterbildungen absolviert (z. B. Well Mother Shiatsu, fernöstliche Gesundheitsberatung, Bazi Suanming, Qigong, …) und Projekte mitgestaltet (z. B. Kongresse/Messen, BGF, Studiengang B. Sc. für Komplementäre Methoden). Außerdem einige Aufsätze publiziert, auch zu grundlegenden Fragen im Shiatsu („Ansatz und Weg zur Entwicklung…“, „Gesund und Fit…“ und „Shiatsu stammt aus Japan“).

Die verschiedenen Stationen ermöglichen mir heute, das Leben in seinen unterschiedlichen Facetten als Verkörperungsprozesse und Resonanzen zu erleben. Mein Motto: In Dir muss brennen, was Du in anderen anzünden willst. (Augustinus von Hippo, röm. Theosoph)